Top Ten in Baku

14.10.2017

Vergangene Woche fand in der Hauptstadt von Aserbaidschan ein CEV Satellite statt. Julian Hörl und Interimspartner Phillip Waller qualifizierten sich erfolgreich und zeigten auch im Hauptbewerb gute Leistungen. Mit Siegen über Dänemark und Aserbaidschan erspielten sich der Saalfeldner und der junge Steirer den guten 9. Platz. Die Mitteilung, dass Hörl/Waller eine Hauptbewerb-Wildcard beim World Tour Turnier in Aalsmeer (NED) bekommen, war eine große Überraschung. Die beiden Youngstars dürfen sich daher über eine Hauptfeldteilnahme beim 1 Star Event in Holland am 26.10 freuen.

Satellite Baku © honorarfrei verwendbar

    Eine ereignisreiche Saison geht weiter:

    Kurzfristiger Partnerwechsel, Staatsmeistertitel, Sieg gegen die Weltmeister, Sieg gegen den Vizeweltmeister und nationale Turniersiege, das alles bot die Saison 2017 für Julian Hörl.

    Mit Phillip Waller wurde ein qualitativ hochwertiger Ersatz für Xandi Huber gefunden. Julian Hörl spielt die zwei vorerst letzten Turniere der Saison mit dem 22-Jährigen. Der junge Steirer gewann in dieser Saison etliche B-Cups (zweithöchste Kategorie in Österreich) und spielte bei den Beachcups immer vorne mit.

    Nach einigen Gesprächen mit dem Headcoach des Nationalteams wurde beschlossen, dass Julian und Phillip die beiden Turniere gemeinsam bestreiten. Hörl und Waller sind im Gespräch, ins Nationalteam aufgenommen und integriert zu werden. Für die beiden Turniere wurde eine intensive Vorbereitung am Stützpunkt in Wien absolviert.

    Für Phillip war es das erste internationale Turnier. Und gleich bei diesem Auftritt gelang die Qualifikation gegen ein starkes dänisches Team mit 2:0.

    Im Hauptfeld bekamen es Hörl/Waller mit Frankreich zu tun. In einem hart umkämpften Match mit vielen Verteidigungs- und Blockaktionen verloren die beiden im dritten Satz 12:15. Es fehlte an der Abgebrühtheit in der engen Phase.

    Am gleichen Tag wurden die Lokalmatadore aus Aserbaidschan deutlich mit 2:0 besiegt.

    Im Spiel um den weiteren Aufstieg spielten die beiden gegen die Nummer 2 des Turniers aus Finnland. Es war ein Spiel auf hohen Niveau. Mit starker Serviceleistung konnten Julian und Phillip den ersten Durchgang gewinnen. Im 2ten Satz wurde der Anschluss nicht geschafft und die beiden gaben ihn ab. Der dritte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Er ging in die Verlängerung und kein Team konnte sich absetzen. Die Routiniers aus Finnland hatten das bessere Finish und gewannen ihn mit 16:14.

    „Phillip hat enormes Potential und es macht richtig Spaß mit ihm zu spielen. Wir haben in Baku in den entscheidenden Situationen noch nicht ganz entschlossen agiert, aber wir haben aus unseren ersten gemeinsamen Spielen einiges gelernt. Mit dem 9. Platz bin ich zufrieden, aber spielerisch ist noch Luft nach oben. Und, dass wir die Hauptbewerb-Wildcard in Aalsmeer bekommen, ist natürlich echt cool. Wir werden im Hauptbewerb zeigen, was wir draufhaben!“, so der Saalfeldner.

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